Joseph Stein wurde am 26.02.1867 in Messelhausen geboren und lebte in Messelhausen, Würzburg, München, Havanna.
Seine Eltern waren Stein Babette geb. Adler (um 1842) und Stein Moritz Emanuel, Moritz L. (24.06.1832–17.11.1903).
Er starb am 12.02.1948 in Havanna.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. jur. Joseph (Josef) Stein wuchs mit drei Geschwistern in der Händlerfamilie Moritz Emanuel und link(Babette Stein (Adler)#30901) in Messelhausen und Würzburg (1877) auf. [1016] Er studierte an der Universität Würzburg; 1891 Promotion. 1894 legte er seine juristische Statsprüfung ab. Er war dann über Jahrzehnte im Justizdienst in München tätig: Landgerichtssekretär (1899), Amtsrichter (1899), Oberamtsrichter (1919), schließlich stellvertretender Landgerichtsdirektor (1926) und Oberlandesgerichtsrat (1928-1933). NS-Zeit: Joseph Stein beantragte 1933 seine Pensionierung, um die zwangsweise Entlassung aus dem Statsdienst zu vermeiden (NS-Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums). Er emigrierte im Februar 1941 mit seiner Frau nach Kuba und verstarb dort 1948 mit 80 Jahren. Seine beiden Kinder konnten in die USA und nach England emigrieren. Josephs Bruder link(Max (Emanuel#30910) wurde 1943 von Berlin deportiert. Quelle: -Reinhard Weber, Rechtsnacht - Jüdische Justizbedienstete in Bayern nach 1933,2012, 180.