Rosa Stein geb. Roßmann (1880 - 1942)

Rosa Stein geb. Roßmann wurde am 09.01.1880 in Wiesenbronn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenbronn, Krasniczyn, Raum Lublin, Kitzingen, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Roßmann Aron und Roßmann Sophie geb. Lehmann.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Stein Benno Wolf.

Ihre Kinder waren Stein Hans Joel; Hänschen (20.08.1913–1999) und Stein Julius (21.07.1904–11.08.1924).

Sie starb am 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Stein wuchs mit ihrer Schwester Fanny Joseph in der Familie Aron und Sophie Roßmann (Lehmann) in der Gemeinde Wiesenbronn, Kreis Kitzingen, auf. Ihr Vater war dort um 1900 Vorsteher der Kultusgemeinde. [1023] Rosa war nach 1900 mit Benno Wolf Stein aus dem nahen Ort Rödelsee in der Kreisstadt Kitzingen verheiratet. Mutter von Julius Stein (*1904) und Hans Joel ("Hänschen") Stein (*1913). Rosa war ab 1921 verwitwet [1066] und musste für den Unterhalt der Familie sorgen. Ihr Sohn Julius verstarb bereits 1924. NS-Zeit: Ihr Sohn Hans konnte 1939 nach New York emigrieren. Rosa blieb allein zurück und zog zu ihrer verwitweten Schwester Fanny nach Würzburg. Die frühere Handelsvertreterin Rosa Stein arbeitete als Dienstmädchen in Würzburg, vermutlich in einem jüd. Heim. Sie war mit ihrer Schwester zuletzt im "Judenhaus" Hindenburgstraße 21 untergebracht.[1056] Rosa Stein und Fanny Joseph wurden am 25.April 1942 von Würzburg über Nürnberg nach Krasniczyn deportiert [1003] und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. Gedenken: Ihre Cousine Rosa Rindskopf widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005] 2004 wurde vor ihrem Wohnhaus in Kitzingen ein Solperstein verlegt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.