Sophie Steinberger wurde am 05.08.1885 in Würzburg geboren und lebte in Frankfurt am Main, Würzburg, London, New York, USA.
Ihre Eltern waren Steinberger Klara geb. Ehrenberger (21.10.1853–19.03.1936) und Steinberger Moritz geb. Moses Löw (07.06.1850–09.04.1916).
Sie starb am Dez. 1965 in USA.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. phil. Sophie Steinberger wuchs mit sieben Geschwistern in der Weinhändlerfamilie Moritz und link(Klara Steinberger (Ehrenberger)#31011) in Würzburg auf. Sie studierte nach ihrer Schulausbildung (Abitur 1909) Philologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; 1916 legte sie ihr Staatsexamen ab, 1920 Promotion Würzburg. Dr. Sophie Steinberger unterrichtete lange Zeit in Frankfurt am Main und war als Studienrätin (1922) beamtet; ihren Personalunterlagen zufolge unterrichtete sie am Philanthropin Frankfurt Französisch, Englisch und Latein. [1066] NS-Zeit: Dr. Steinberger wurde wohl 1933 aus dem öffentlichen Schuldienst entlassen. Der Volkszählung 1939 zufolge, lebte (arbeitete) sie im Mai 1939 noch in Frankfurt. Sie emigrierte in der Folgezeit nach London, dann weiter in die USA; Überfahrt von Liverpool nach Boston im April/Mai 1940. Bald danach beantragte sie in New York die US-Staatsbürgerschaft. [1019] Sophies Geschwister Charlotte Hecht und Dr. Leo Steinberger kamen im Holocaust um. Ende 1945 betrauerte Dr. Sophie Steinberger mit ihren Schwestern Lina Ambor und Else Berg den Tod ihrer Schwester Gisela Huppert. [1021] Sie selbst verstarb Ende 1965 im Alter von 80 Jahren. [1066].