Leo (Leibisch) Steinbruch wurde am 23.06.1912 in Botelitsch geboren und lebte in Potelytsch, Delmenhorst, Würzburg, Altona, Palästina.
Seine Eltern waren Steinbruch Fischel (25.12.1887–08.04.1945) und Steinbruch Frieda geb. Neuer (12.06.1890–08.04.1945).
Weitere Angaben aus den Quellen: Leo (Leibisch, später Arie Leib?) Steinbruch wuchs in der Händlerfamilie Fischel und link(Frieda Steinbruch (Neuer)#31023) in Potelitsch, Galizien, und Delmenhorst, Niedersachsen, auf. Im Anschluss an seine Schulausbildung studierte er von 1929 bis zu seinem Examen 1932 an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Nach den politischen Umbrüchen des I.Weltkriegs galt Leo als polnischer Staatsangehöriger. [1016] NS-Zeit: Leo Steinbruch lebte/arbeitete ab Ende 1933 anscheinend in Altona-Blankenese (Hamburg). Er konnte wohl in den Folgejahren nach Palästina emigrieren. Seine Eltern wurde 1938 nach Polen abgeschoben und kamen dort kurz vor Kriegsende 1945 um. "Arie Leibisch" Steinbruch widmete den Eltern Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem.