Friedrich Steiner wurde am 08.11.1888 in Oettingen in Bayern geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oettingen, Würzburg, Fürth, Augsburg, München, KZ Dachau, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Steiner Hessel (01.08.1851–18.03.1924) und Steiner Therese geb. Hirschberger (14.01.1855–13.10.1920).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Steiner Lilli geb. Lemle, die Ehe wurde am 21.05.1922 in Fischach geschlossen.
Sein Kind war Steiner Lotte (02.05.1924).
Er starb am 18.03.1943 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Friedrich (Fritz) Steiner wuchs in der Bankiersfamilie Hessel und link(Therese Steiner (Hirschberger)#31043) in Oettingen, Schwaben, auf. Er beendete ab 1904 seine Gymnasialzeit in Würzburg und studierte dann Rechts- und Staatswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg; [1016] 1911 Promotion. Der Bruder von Ludwig Steiner machte dann eine Beamtenkarriere im Höheren Dienst der Reichsbahn mit Dienstorten in Fürth und Augsburg. Ab 1922 war er mit Lilli Lemle aus seiner schwäbischen Heimatregion verheiratet; 1924 wurde in Fürth ihre Tochter Lotte geboren. [1024] NS-Zeit: Dr. Steiner erhielt (1933?) Berufsverbot und wurde als Reichsbahnoberrat aus dem Staatsdienst entlassen. (Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.) Die Familie zog im September 1933 von Augsburg nach München. Friedrich Steiner war hier zur Existenzsicherung als Immobilienhändler tätig. [1024] Nach dem Novemberpogrom 1938 war er bis zum 19.Dezember des Jahres Häftling im KZ Dachau. [1003] Friedrich und Lilli Steiner wurden am 13.März 1943 von München nach Auschwitz deportiert und in der Folgezeit ermordet. [1024] Gedenken: Die Tochter Lotte (Anthony; 1979 in Toronto) widmete ihren Eltern wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].