Ida Steinhardt geb. Lehmann wurde am 10.02.1882 in Wenkheim (Werbach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wenkheim, Nürnberg, München, Ghetto Kowno. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Lehmann Karoline geb. Bayreuther (14.04.1846–20.04.1920) und Lehmann Maier (01.10.1844).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Steinhardt Maximilian, die Ehe wurde am 18.03.1912 in Bamberg geschlossen.
Sie starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ida Steinhardt wuchs mit ihren Geschwistern link(Regine (Wolfsheimer)#32910), link(Luise (Sündermann)#29406), Berthold und Paula (Kurzmann) in der Kaufmannsfamilie Maier und Karoline Lehmann in Wenkheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie hatte eine Höhere Töchter-Schule besucht und war ab 1912 mit dem Zahnarzt Dr. Maximilian Steinhardt in Nürnberg verheiratet; 1915 wurde hier ihre Tochter Else Cezilie geboren. [1024] NS-Zeit: Die ab 1932 verwitwete Frau lebte ab 1935 überwiegend bei ihrer Schwester Regine Wolfsheimer in München. Sie wurde am 20.November 1941 von dort nach Kowno (Kaunas) deportiert und nach der Ankunft ermordet. [1024] Auch ihre Schwestern Regine und Luise kamen im Holocaust um. Gedenken: Die in die USA emigrierte Tochter Cecile Else Spiegel widmete Ida Steinhardt eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].