Jakob Steinhardt wurde am 27.12.1875 in Gaukönigshofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gaukönigshofen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Steinhardt Josef (um 1855) und Steinhardt Karoline geb. Krämer (um 1850).
Er starb am 04.03.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob (Jacob) Steinhardt stammte aus einer der schon vor/um 1800 in Gaukönigshofen, Kreis Würzburg, ansässigen Familien Steinhardt, wohl aus der des Weinhändlers Josef Steinhardt; Bruder (?) von Isidor, Salomon und Sigmund Steinhardt in Würzburg. Jakob Steinhardt kam anscheinend erst um 1925 nach Würzburg und arbeitete hier als Buchhalter. NS-Zeit: Der nicht verheiratete Jakob Steinhardt musste ab 1939 Zwangsarbeit in Würzburg leisten. Er wurde aus seiner Wohnung vertrieben und war zuletzt im "Jüd. Unterkunftsheim" in der Bibrastraße einquartiert. Am 23.September 1942 wurde er mit Salomon und Marianne Steinhardt nach Theresienstadt deportiert. [1061] Jakob Steinhardt kam dort im März 1944 ums Leben. [1027].