August Freund wurde am 29.09.1886 in Kleinwallstadt geboren und lebte in Kleinwallstadt, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Zürich, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Vaterländischer Hilfsdienst, 1. Weltkrieg, Liverpool, New York, Chicago.
Seine Eltern waren Freund Liebmann (03.06.1848–16.12.1918) und Freund Sara geb. Grünebaum (20.08.1856–30.01.1907).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Solinger Johanna geb. Loeb, die Ehe wurde am 19.06.1919 in Dieburg geschlossen.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Freund Paula geb. Moses, die Ehe wurde am 23.12.1926 in Frankfurt/Main geschlossen.
Sein Kind war Freund Werner (23.04.1920).
Er starb am 10.08.1950 in Chicago.
Weitere Angaben aus den Quellen: Zuzug nach Aschaffenburg am 10. September 1908 aus Zürich, wohnte bis 1915 in der Kleberstr. 1, erhielt am 7. Dezember 1914 das Bürgerrecht [1001], und wurde am 1. Januar 1915 zum Heeresdienst eingezogen. [1046]. Im 1. Weltkrieg leistete er Kriegsdienst vom 2.Januar und vom 17. März bis zum 29. Oktober 1915 als Hilfskrankenwärter im Ersatz-Bataillon beim 8. Infanterie-Regiment in Metz. Für diesen Einsatz während des Krieges wurde ihm gemäß Verordnung des Reichspräsidenten Hindenburg vom 13. Juli 1934 auf seinen Antrag am 14. Februar 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. [1046] Ab 5. Dezember 1918 kam August Freund von Nürnberg wieder nach Aschaffenburg. Er war Kaufmann und Mitinhaber in der Firma seines Bruders Dipl. Ing. Emanuel Freund, Aschaffenburg. [1046]. Am 19. Juni 1919 heiratete er in Dieburg Johanna, geb. Loeb, später verehelichte Solinger. Die Ehe mit Johanna wurde durch Urteil des Landgerichts Aschaffenburg ab 17. März 1925 geschieden. [1052] In 2. Ehe war er mit Paula geb. Moses verheiratet. Beide zogen am 31. Mai 1938 nach Frankfurt am Main. Am 22. Februar 1940 wanderten beide an Bord der S.S Scythia von Liverpool nach New York aus. [1019].