Salomon Steinhardt wurde am 24.01.1874 in Gaukönigshofen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gaukönigshofen, Burgpreppach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Dachau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Steinhardt Josef (um 1855) und Steinhardt Karoline geb. Krämer (um 1850).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Steinhardt Marianne geb. Brückmann, die Ehe wurde am 1921 geschlossen.
Er starb am 10.04.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Salomon Steinhardt wuchs in der Weinhändlerfamilie Josef und link(Karoline Steinhardt (Krämer)#31091) in Gaukönigshofen, Kreis Würzburg, auf. Bruder der Würzburger Weinhändler Isidor und Sigmund Steinhardt. Nach sechs Jahren Volksschule machte Salomon in Gaukönigshofen eine Lehre als Schneider. Er arbeitete dann auswärts als Schneider und Viehtreiber (bei jüd. Händlern). 1921 heiratete er in Burgpreppach, Kreis Haßberge, ein und übernahm die Fellhandlung seines Schwiegervaters. Mit seiner Frau Marianne (Brückmann) besaß er ein kleines Anwesen in der Gemeinde. NS-Zeit: In Burgpreppach waren die jüd. Einwohner wegen der Ritualmordlegende zur nahen Gemeinde Manau früh besonderen Verfolgungen ausgestzt. [1023] Salomon wurde im Novemberpogrom 1938 mit anderen Männern festgenommen; nach einer Woche aus dem KZ Dachau entlassen. Im Januar 1941 kam er mit seiner Frau in das Jüd. Altersheim Dürerstraße 20 nach Würzburg; [1016] im Februar 1942 war die einst bedeutende jüd. Landgemeinde Burgpreppach dann "judenfrei". [1023] Salomon und Marianne Steinhardt wurden am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert, zusammen mit Salomons Bruder Jakob Steinhardt; [1061] seine Schwester Sali Grünebaum war schon im März 1942 von ihrem Heimatort Gaukönigshofen deportiert worden. Salomon Steinhardt kam im Ghetto Theresienstadt im April 1943 mit 69 Jahren um. [1027].