Sali Vogler geb. Steppacher (1891)

Sali Vogler geb. Steppacher wurde am 07.05.1891 in Ichenhausen geboren und lebte in München, Ichenhausen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt.

Seine Eltern waren Steppacher Friedrich, Friedrich (Feis) (02.06.1854–1910).

Weitere Angaben aus den Quellen: Sali (Saly, Sally) Vogler wuchs in der kinderreichen Viehhändlerfamilie von Friedrich Steppacher in Ichenhausen, Schwaben, auf; als ihre Mutter wird dessen erste Ehefrau Jette (Bissinger) angegeben. Sali hielt sich wie ihre Geschwister Emil und Leo Steppacher längere Zeit in Würzburg auf, wo Geschwister ihrer (Stief-)Mutter Hulda (Mai) lebten. Sie arbeitete ab 1912 als Verkäuferin im "Kaufhaus W. Zapff" (Karl Simon). 1921 ging sie zurück nach Ichenhausen. [1016] NS-Zeit: Sali Vogler war in München mit Josef Karl Vogler aus Wien (*1894) verheiratet. [1078] In München lebten auch ihre Geschwister Emil und Leo und ihre Zwillingsschwester Franziska (Fanny) Wertheimer. [1024] Emil und Fanny wurden im November 1941 von München nach Kowno deportiert und ermordet. Die vermutlich in einer "Mischehe" lebende Sali Vogler überlebte anscheinend eine späte Deportation nach Theresienstadt [1078] im Februar 1945. [1064].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.