Adolf Josef Stern wurde am 17.09.1878 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Krasniczyn, Würzburg, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Stern Josef (04.01.1845–26.11.1903) und Stern Karoline geb. Kaufmann (25.08.1849–22.04.1911).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Maria geb. Kundmüller, die Ehe wurde am 1915 in Würzburg geschlossen.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Stern wuchs mit seinen Geschwistern Ludwig, Selma, Siegfried, Fanny, Sally, Max und Alfons in der Weinhändlerfamilie Josef und link(Karoline Stern (Kaufmann)#31257) in Würzburg auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung und seinem Militärdienst (1898) arbeitete er wohl im elterlichen Weingeschäft in der Textorstraße 26 mit, dann in der "Hirschbräu" in Rottendorf bei Würzburg (der geadelten jüd. Familie von Hirsch auf Gereuth). Bis etwa 1910 war er hier Mitinhaber und Malzfabrikant. Ab 1915 war er mit der Katholikin Maria Kundmüller verheiratet und führte mit ihr eine Kunsteis- und Kühlwerkefirma im eigenen Wohnhaus (Schweinfurter Straße 36). Ab den 1920er Jahren war Adolf Stern auch Inhaber einer Weingroßhandlung, die er 1935 aufgeben musste. NS-Zeit: 1938/39 bemühte er sich vergeblich um eine Emigration in die USA und nach Kuba. Nach der Trennung von seiner Frau verlor er den Schutz der „Mischehe“ und musste ab 1939 als Straßenreiniger Zwangsarbeit in Würzburg leisten. Im April 1940 wurde Adolf Stern als Nachfolger von Josef Hofmann für den Beerdigungsdienst bei der Jüd. Gemeinde freigestellt. 1941 arbeitete er als Pförtner im Isr. Pfründnerhaus. Am 25.April 1942 wurde er mit einer großen Gruppe von 850 Juden aus Unterfranken von Würzburg (von denen niemand überlebte) nach Krasniczyn [1056] deportiert; er war als Ordner für den Transport eingeteilt. -1935 Jüd. Betriebe Würzburg (Weinhandlungen).