Babette Stern wurde am 14.03.1889 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Lohr am Main, Aschaffenburg, Hanau, Klingenberg am Main, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Frankfurt am Main. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Stern Emma geb. Fried (07.09.1852–29.12.1918) und Stern Louis (19.02.1851–24.11.1893).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Stern wurde 1889 in Würzburg geboren in der Kaufmannsfamilie Louis und link(Emma Stern (Fried)#31193). Sie wuchs in Würzburg und Klingenberg am Main auf, dem Heimatort ihrer früh verwitweten Mutter. Bis 1902 besuchte Babette die Volks-, dann Sonn- und Feiertagsschule in Klingenberg ehe sie ab 1908 ihre Berufsausbildung an der Jüd. Haushaltungsschule in Frankfurt am Main abschloss. Ab 1921 lebte Babette Stern in einer Vielzahl von Wohnungsadressen in den Städten Lohr, Aschaffenburg, [1052] Hanau und Klingenberg und verdiente sich wohl ihren Lebensunterhalt als Näherin. NS-Zeit: Babette lebte ab etwa 1934 in Würzburg, in einem Haushalt mit ihrem Bruder Louis Stern. [1016][1078] Babette musste im Februar 1941 von ihrer Wohnung in das Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung ziehen; ab April war sie als Näherin und Flickerin im Heim Dürerstraße 20 beschäftigt. [1016] Am 27.November 1941 wurde sie mit ihrem Bruder Louis von Würzburg nach Riga-Jungfernhof deportiert [1057] und wohl in der Folgezeit in der Region ermordet. [1003] Quelle: -Zuschrift Elisabeth Böhrer, 10.04.1921: Falsch zugeordnetes Kind Arnold (*23.07.1917 Heßdorf) [1016] ist Sohn von Babette Stern aus Heßdorf.