Semrin, Semy Fried (1876)

Semrin, Semy Fried wurde am 28.12.1876 in Klingenberg a. Main geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Klingenberg am Main, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Fried Maier (09.05.1847–11.05.1914) und Fried Karolina, Lina geb. Blümlein (08.05.1853–13.04.1926).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Fried Ella geb. Hirschfeld.

Sein Kind war Fried Werner (24.12.1911).

Er verstarb in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann und Weinhändler, geboren und aufgewachsen in Klingenberg am Main als Sohn des Kaufmanns Mayer Fried und seiner Ehefrau Lina [1046]. Heiratete die aus Pirmasens stammende Ella, Tochter der Kaufmannseheleute Emil und Berta Hirschfeld [1046]. Im Juni 1911, nur wenige Monate vor der Geburt des Sohnes Werner, Umzug nach Aschaffenburg in die Erthalstr. 4b [1046]. Von Januar bis August 1914 war vermutlich Jakob Neumann aus Przemysl Reisender bei ihm [1046). Ab Mai 1922 bis April 1923 wohnte Maria Fried, Schülerin und vermutlich Verwandte aus Klingenberg am Main bei der Familie [1046]. 1924 erneuter Umzug nach Frankfurt am Main, Wohnort der Eltern von Ella [1046]. Im August 1942 Deportation von Semy in das Ghetto Theresienstadt, knapp zwei Jahre später im Mai 1944 in das KZ Auschwitz [1003]. Ella und der Sohn Werner konnten vor der Volkszählung 1939 nach Frankreich emigrieren, Ella wurde später im Lager Drancy interniert und von dort im November 1942 in das KZ Auschwitz deportiert. Semy und Ella wurden im KZ Auschwitz ermordet, Werner überlebte den Holocaust.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.