Hans Ludwig Stern wurde am 05.04.1906 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Berlin, Bingen, Schweden, Danderyd.
Seine Eltern waren Stern Charlotte geb. Bär (28.05.1876–17.03.1962) und Stern Ludwig (Louis) (25.11.1874–14.12.1944).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Taiba geb. Groschinsky, die Ehe wurde am 1948 in Stockholm geschlossen.
Er starb am 16.03.1997 in Danderyd.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hans Ludwig Stern wuchs mit drei Geschwistern in der Weinhändlerfamilie Ludwig und link(Charlotte Stern (Bär)#31180) in Würzburg auf. Er besuchte hier die Jüd. Volksschule, das Neue Gymnasium und die Realschule Institut Adam bis zum "Einjährigen" (Mittlere Reife). Seine Berufsausbildung machte er in der Likör- und Spirituosenfabrik "Kahlbaum", Berlin, in der Weinhandlung "Feist & Reinach", Bingen, sowie im Bankhaus "Weglein & Lehmann", Würzburg. Es folgte der Eintritt in die elterliche Weinhandelsfirma. NS-Zeit: Wirtschaftliche Verfolgung und Schikanen gegen das Familiengeschäft; der Betrieb musste aufgelöst werden. Hans Stern ging 1935 nach Berlin. Ende Juni 1938 emigrierte er nach Schweden. Wegen der Arbeitsbeschränkungen für Immigranten konnte er hier nur schwer Fuß fassen; er arbeitete als Landarbeiter, Laufbursche, Pferdepfleger und anderes. Sein jüngerer Bruder Fritz Rudolf wurde von Berlin deportiert und ermordet. Nach dem Krieg erhielt Hans Stern die Arbeitsgenehmigung als Verkäufer; seinen früheren Beruf als Weinhändler konnte er wegen des schwedischen Weinmonopols nicht ausüben. Im Juni 1948 heiratete er in Stockholm Tora Groschinsky aus Berlin. [1021] 1972 ging er in seinem langjährigen Wohnort Danderyd bei Stockholm in den Ruhestand. Er war Mitglied der Jüd. Gemeinde, in verschiedenen jüd. und sozialen Vereinigungen, so im Sportbund Makkabi und der Samfunet Sverige-Israel (Schwedisch-Israelische Gesellschaft). [1016] Der ab 1989 verwitwete Hans Stern verstarb 1997 mit 90 Jahren.