Hugo Heinemann Stern wurde am 21.12.1881 in Wiesenfeld (Karlstadt) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenfeld, Ghetto Izbica, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stern Thilde geb. Sichel.
Seine Kinder waren Strauss Frieda geb. Stern (13.01.1921–02.04.2003) und Stern Wilhelm (26.04.1915).
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hugo Heinemann Stern stammte aus einer schon um 1800 in Wiesenfeld (Karlstadt), Kreis Main-Spessart, ansässigen Familie. Sein Urgroßvater Seligmann Süß wurde dort 1774 als Schutzjude des Freiherrn von Hutten aufgenommen und nahm 1817 den Familiennamen Stern an. Hugo Stern war ebenfalls Viehhändler. Er wuchs in Wiesenfeld in der großen Familie Seligmann und Jette Stern (Silbermann) auf. Sie wohnte zuletzt im Haus 77 gegenüber der Synagoge. Hugo Stern wurde im I. Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz II und dem Bayerischen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Er war mit Mathilde (Thilde) Sichel aus Gaukönigshofen verheiratet und Vater von sieben Kindern, darunter Frieda, Seminaristin an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. [1016] NS-Zeit: Hugos fünf noch lebende Kinder Irma, Elsa, Frieda, Betty und Max gelang es, rechtzeitig nach Palästina auszuwandern. Hugo und Mathilde Stern blieben in ihrem Heimatort Wiesenfeld zurück und waren unter den letzten, meist älteren jüd. Einwohnern (29 1939, 25 Anfang 1942). [1023] Ende März 1942 wurde das Paar über Würzburg ins Ghettodorf Izbica deportiert und wohl später im Raum Lublin ermordet. Die Tochter Frieda (Shulamit) Strauss widmete ihren Eltern wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].