Ilse Stern wurde am 24.12.1909 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Berlin, Wiesbaden, Griechenland, Nassau, Lahn.
Ihre Eltern waren Stern Charlotte geb. Bär (28.05.1876–17.03.1962) und Stern Ludwig (Louis) (25.11.1874–14.12.1944).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schwarz Ernst Josef, die Ehe wurde am 1929 in Würzburg geschlossen.
Ihr Kind war Schwarz Rolf Raphael (18.09.1930–Dez. 1958).
Sie starb am 06.12.1988 in Nassau.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ilse Stern wuchs mit ihren Geschwistern Siegfried, Hans und Fritz in der Weinhändlerfamilie Ludwig und link(Charlotte Stern (Bär)#31180) in Würzburg auf. Sie besuchte hier die Jüd. Volksschule, dann Mädchenpensionate in Baden-Baden und Lausanne, Schweiz. Ab 1929 war sie mit Ernst Josef Schwarz in Berlin verheiratet; 1930 wurde hier ihr Sohn Rolf Raphael Schwarz geboren. NS-Zeit: Die um 1931 geschiedene Frau kehrte ins Würzburger Elternhaus zurück. Sie stand Ende 1935 unter Beobachtung der Gestapo-Stelle Würzburg. Im Juli 1936 zog sie mit den Eltern nach Wiesbaden, Hessen. Ise Stern lebte ab 1941 untergetaucht in Griechenland; sie heiratete einen griechischen Staatsbürger (Bavavea), um der Verfolgung durch das NS-Regime zu entgehen. Ilses Bruder Fritz wurde deportiert und ermordet. 1953 kehrte sie zur Mutter nach Wiesbaden zurück. Ilse (Liselotte) Stern lebte zuletzt einem Altersheim in Nassau, Rheinland-Pfalz. [1016] Sie verstarb Ende 1988 mit 78 Jahren. [1066].