Karolina Fuld wurde am 08.05.1922 in Großostheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Großostheim, Aschaffenburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Fuld Selma geb. Reis (30.09.1883–18.05.1944) und Fuld Albert (02.06.1876–21.02.1943).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Tochter des Viehhändlers Albert Fuld und dessen Ehefrau Selma, geborene Reis, beide wohnten in Großostheim. Ihre Schwester hieß Klementine. Sie nahm in ihrer Jugend bei einem Lehrer aus Schaafheim Klavierunterricht. Nachdem Klementine 1938 nach Amerika ausgewandert war, sollte eigentlich auch Karoline folgen. Sie wollte aber ihre Eltern nicht verlassen und blieb in Deutschland. Ab 17.05.1938 zieht Fuld Karolina nach Aschaffenburg, Innere Glattbacherstr. 3 bei Freund um; zu dieser Zeit hat unter dieser Adresse Irene Freund gewohnt. Während der Reichspogromnacht 1938 wurde das Haus der Familie demoliert. Karoline lebte bis 1942 in Aschaffenburg und kehrte dann nach Großostheim zurück. Am 25.04.1942 wird sie nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin ermordet. Karoline Fulds Vater, Albert Fuld, starb am 21.02.1943 im Ghetto in Theresienstadt. Ihre Mutter starb in Auschwitz. Ihr Großvater, Isaak Reis, hatte sich kurz nach den Geschehnissen der Reichspogromnacht das Leben genommen. Quellen: Seite "Wir wollen uns erinnern", dort angegeben: Bernd Hilla, „Emigration und Deportation der Großostheimer Juden“.