Ernst Sternfeld wurde am 17.02.1907 in Essen geboren und lebte in Essen, Würzburg, Münster, Rostock, Düsseldorf.
Seine Eltern waren Sternfeld Berta geb. Stephani (um 1880) und Sternfeld Louis (11.03.1881–10.02.1942).
Weitere Angaben aus den Quellen: Dr. Ernst Sternfeld wuchs in der katholischen Kaufmannsfamilie Louis und link(Berta Sternfeld (Stephani)#31365) in Essen, Nordrhein-Westfalen, auf. Nach dem Besuch der Volksschule und eines Realgymnasiums in Essen studierte er ab 1928 Medizin an den Universitäten Würzburg, Münster, Rostock und Düsseldorf; ab 1932 wieder an der Uni Würzburg. Ehrenamt: Mitglied in der katholischen Studentenverbindung "Cherusker" (K.D.St.V. Cheruscia Würzburg) (1928-1933), Vaterländischer Katholikenbund (1931-1932), Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten, Hochschulgruppe (1932-1933) NS-Zeit: Ernst Sternfeld wurde wegen seiner jüd. Abstammung 1933 von der Cheruskia und der Stahlhelm-Hochschulgruppe ausgeschlossen. Er beendete sein Studium 1935 mit der Promotion und machte dann ein praktisches Jahr am Pharmakologischen Institut der Universität Würzburg. Im Januar 1936 wurde er wegen kritischer Äußerungen gegen das Regime (Mitbeschuldigte Julius Lichtenstetter, Max Nußbaum festgenommen; die Gestapo-Stelle Würzburg ermittelte gegen sie wegen "staatsfeindlicher Umtriebe in der Studentenschaft". [1016] Ernsts Vater Louis Sternfeld wurde 1942 im KZ Sachsenhausen ermordet.