Antonie (Toni) Kessler geb. Sternheim wurde am 13.02.1875 in Wickede (Dortmund) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wickede, Aachen, Würzburg, Ergste, Arnsberg, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Sternheim Klara geb. Strauß (27.06.1851–13.04.1924) und Sternheim Salomon (14.12.1841–20.10.1907).
Sie starb am 1942 in Treblinka.
Weitere Angaben aus den Quellen: Antonie (Toni) Kessler wuchs in der Kaufmannsfamilie Salomon und link(Klara Sternheim (Strauß)#31371) in Wickede und Ergste (Schwerte) in Nordrhein-Westalen auf. Sie zog 1913 von Aachen nach Würzburg und arbeitete hier im Kaufhaus "S. Guttmann Nachfolger" (Max Kaufmann). 1918 ging sie zurück nach Ergste. Bald danach war sie mit August Kessler (1853 Hagen - 1926 Iserlohn) verheiratet. [1066] NS-Zeit: Die verwitete Frau lebte in Arnsberg, [1003] zuletzt wieder in Ergste. [1078] Toni Kesler wurde am 29.Juli 1942 über Dortmund nach Theresienstadt deportiert, nach knapp zwei Monaten von dort ins Vernichtungslager Treblinka; [1003] von den 2008 Menschen dieses Transports überlebte niemand. [1027].