Jakob Stiebel wurde am 12.04.1887 in Kitzingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Würzburg, Mönchengladbach, Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Stiebel Adolf Abraham (10.01.1857–30.06.1925) und Stiebel Miriam geb. Goldschmidt (25.06.1859–22.01.1958).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Stiebel Gertrude geb. Fröhlich.
Sein Kind war Stiebel Erich.
Er starb am Sept. 1942 in Kulmhof.
Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann Jakob Stiebel wuchs in der kinderreichen Familie des Weinhändlers Adolf Abraham Stiebel und dessen Frau link(Miriam (Goldschmidt#31396) in Kitzingen auf. Er war der Erstgeborene der Familie und hatte noch sieben Geschwister: Josef, Paula, Sophie, Max, Siegfried, Martin und Martha. [1144] Von 1902 bis 1905 war er Lehrling, Angestellter in der Textilwarenfabrik "Julius Mayer Söhne" in Würzburg. [1016] 1920 heiratete er Trude Fröhlich aus Mönchengladbach. Jakob Stiebel zog danach in die Geburtsstadt seiner Frau, und arbeitete als Kaufmann in einer angesehenen Firma für Baumwoll- und Kurzwaren. Er war Mitglied der Jüd. Gemeinde Mönchengladbach und der Walter-Rathenau Loge (Bne Briss). NS-Zeit: Am 27. Oktober 1941 wurden Jakob und Trude Stiebel über Düsseldorf nach Litzmannstadt (Lodz) deportiert. [1064] Jakob wurde bei einer Tötungsaktion im September 1942 im Vernichtungslager Kulmhof (Chelmno) ermordet; seine Frau wurde in Auschwitz ermordet. [1003] Ihr Sohn Jehuda Ron (früher Erich Stiebel) konnte nach Palästina emigrieren. Er wohnte im Jahr 2009 in Israel. [1005].