Leo Stiefel (1881 - 1942)

Leo Stiefel wurde am 12.06.1881 in Kitzingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kitzingen, Würzburg, Berlin, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Stiefel Maier (05.01.1855–09.11.1921) und Stiefel Sofie geb. Blümlein (11.11.1852–09.11.1926).

Er starb am 1942 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Leo Stiefel wuchs in der Weinhändlerfamilie Maier und link(Sofie Stiefel (Blümlein)#31413) mit seinen Brüdern Jakob (*1878), Salomon (*1879) und Richard (*1887) in Kitzingen auf. Er besuchte eine Höhere Schule und leistete den verkürzten Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger. Nach seiner Berufsausbildung war er als Kaufmann in Kitzingen ansässig. Bruder des Kaufmanns Richard Stiefel in Würzburg. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer als Unteroffizier in einer bayerischen Train-Einheit. NS-Zeit: Leo Stiefel lebte anscheinend bis Anfang 1937 in Kitzingen. Er führte dann seine Weinhandlung eine Zeitlang von Berlin weiter und lebte zuletzt in Berlin-Charlottenburg und Berlin-Schöneberg. [1078][1082] Leo Stiefel wurde wohl im November 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert (nach einem Suizidversuch und einer vierwöchigen Behandlung im Jüd. Krankenhaus Berlin); [1003] sein Name wurde mit rund 20 weiteren auf der Transportliste gestrichen. [1064] Leos älterer Bruder Salomon Stiefel wurde 1943 von Frankreich nach Majdanek deportiert. Quelle: -Biographie Leo Stiefel zur Verlegung eines Stolpersteins inn der Wielandstraße 22 in Berlin-Schöneberg am 29.11.2013.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.