Albin Strauss (1898 - 1983)

Albin Strauss wurde am 16.09.1898 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, KZ Buchenwald, England, New York, New Jersey.

Seine Eltern waren Strauß Bertha geb. Hirsch (03.05.1865–05.04.1931) und Strauß Samuel Carl (Karl) (19.05.1862–16.12.1917).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Strauss Bella geb. Sauer, die Ehe wurde am 1931 geschlossen.

Er starb am April 1983 in New Jersey.

Weitere Angaben aus den Quellen: Albin Strauss (Strauß) wuchs in der Weinhändlerfamilöie Samuel Karl und link(Bertha Strauß (Hirsch)#31521) in Würzburg auf, Er besuchte hier die Jüd. Volksschule, dann sechs Klassen am Realgymnasium Würzburg und machte dann eine Lehre in der elterlichen Firma S.C. Strauss". I. Weltkrieg: 1917/18 Kriegsteilnehmer an der Westfront; Unteroffizier in einem bayerischen Feldartillerie-Regiment. Albin Strauss führte danach die Firma seines 1917 verstorbenen Vaters bis zur Geschäftsaufgabe 1927 fort. Er war dann bis September 1938 Reisender für die Firma "I. Hofmann" (Würzburg, später Bingen). Anhänger der Deutschen Demokratischen Partei. Mitglied Frankenloge (Bne Briss). Ab 1931 war er mit Bella Sauer aus Tauberbischofsheim verheiratet. NS-Zeit: Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (mit seiner Frau). Im Novemberpogrom 1938 festgenommen (dazu bestohlen, seine Wohnung demoliert); am 6.Dezember aus KZ Buchenwald entlassen. Berufsverbot und Zwangsarbeit in Würzburg. Im März 1939 Gestapo-Vernehmung; Haussuchung wegen eines Waffenfundes. Im September 1939 folgenlos denunziert wegen "aufreizenden Benehmens" (Überschreiten des abendlichen Ausgehverbotes für Juden). Albin Strauss emigrierte Ende April 1940 mit seiner Frau über England nach New York. [1016] Er verstarb 1983 mit 84 Jahren in New Jersey. Quellen: -jewishgen.org (German Special Interest Group: emigrated 29 Apr 1940) -ancestry.com (Bayer. Hauptstaatsarchiv, Kriegsstammrollen: 2.Bayer. Feldartillerieregiment Würzburg; Death Index: Last Residence Irvington, Essex, New Jersey)).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.