Isidor Leopold Strauß wurde am 18.05.1884 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Mannheim, Lager Gurs, Sammellager Drancy, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Strauß Dina Ernestine geb. Uhlfelder (15.11.1842–26.02.1922) und Strauß Leopold (26.07.1826–01.04.1898).
Er starb am 05.09.1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Isidor Leopold Strauß (Strauss) wuchs in der Händlerfamilie Leopold und link(Dina Strauß (Uhlfelder)#31532) in Würzburg auf. Er besuchte hier die Kreisrealschule und machte eine kaufmännische Berufsausbildung. Isidor Strauß lebte nach 1900 längere Zeit in Frankfurt am Main, dann, wie sein Bruder Arthur in Mannheim, Baden-Württemberg. [1016] Er war dort ab 1924 mit Frieda Schnurmann (*1896 Basel) verheiratet; die Ehe blieb ohne Kinder. Isidor Strauß war Versicherungsagent, betrieb daneben, wie sein Bruder Benno Strauß, einen Handel mit Werkzeugen, Werkzeugmaschinen und Eisenwaren. NS-Zeit: Isidor Strauß wurde mit seiner Frau Frieda in der frühen Wagner-Bürckel-Aktion am 22.Oktober 1940 von Mannheim nach Gurs deportiert. Seine Frau Frieda konnte sich im April 1942 in ihr Herkunftsland Schweiz retten. Isidor Strauß wurde am 31.August 1942 vom Sammellager Drancy nach Auschwitz deportiert, wo er nach einer Woche ermordet wurde. [1003].