Max Strauß wurde am 02.06.1871 in Heilbronn geboren und lebte in Heilbronn, Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Karlsruhe, Wiesbaden.
Seine Eltern waren Strauß Leopold (26.07.1826–01.04.1898) und Strauß Sara geb. Kirchheimer (um 1830–17.06.1871).
Er starb am 30.06.1940 in Wiesbaden.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Strauß (Strauss) stammte aus der kinderreichen Familie des Händlers Leopold Strauß in Heilbronn, Heidingsfeld und Würzburg. Er war später als Kaufmann in Karlsruhe ansässig. [1016] Max war in Karlsruhe mit Marie Elise Eisinger aus Mannheim verheiratet; Vater von Fritz (*1903) und Walter Strauss (*1904). Er führte in Karlsruhe eine Großhandlung sowie einen Reparaturbetrieb für Werkzeugmaschinen und Feldbahnen. NS-Zeit: Nach der erzwungenen Liquidierung seiner Firma zog die vermögende Familie 1937 nach Wiesbaden. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde Max Strauß einige Wochen im KZ Buchenwald inhaftiert.[1066] Das Mitglied der Synagogengemeinde Wiesbaden, verstarb im Juni 1940 in Wiesbaden. [1143] Seine Söhne konnten rechtzeitig emigrieren. Seine Witwe Marie Strauss wurde im Juni 1942 von Wiesbaden nach Sobibor deportiert und ermordet. [1066].