Martin Goldmann (1891)

Martin Goldmann wurde am 04.04.1891 in Suhl geboren und lebte in Suhl, Frankfurt am Main, Aschaffenburg.

Seine Eltern waren Goldmann Isack und Goldmann Adele geb. Hendle.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goldmann Irma geb. Lublinski, die Ehe wurde am 15.05.1919 in Schweinfurt geschlossen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Martin Goldmann entstammte der Ehe des Kaufmanns Isaak Goldmann mit Adele Hendle aus Suhl und war Direktor der Filiale der Dresdner Bank in Aschaffenburg, zusammen mit Emil Kiechle (33), ausserdem stellvertretender Vorsitzender des Allgemeinen Jüdischen Turn- und Sportvereins Aschaffenburg April 1934, Vorsitzender des Jüdischen Turn- und Sportvereins Aschaffenburg Oktober 1934, August 1936, Vereinsleiter des Sportbundes im Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten August 1936. Martin Goldmann nahm am 1. Weltkrieg im Rang eines Gefreiten im Reserve-Infanterie-Regiment 223 1. Kompanie vom 28. Oktober bis zum 1. November 1914 als Infanterist an den Stellungskämpfen bei Fromelles/Nordfrankreich und vom 27. bis zum 30. Oktober 1916 am Stellungskampf bei Lille teil. Am 28. Oktober 1914 wurde er verwundet und geriet am 30. Oktober 1914 in Gefangenschaft. Für seine Verdienste wurde ihm das Eiserne Kreuz 2. Klasse und am 21. Dezember 1934 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Die Eheleute Goldmann verzogen am 12. Juli 1937 nach Frankfurt am Main in die Lenbachstr. 61. [1055].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.