Max Goldmann wurde am 09.11.1893 in Basel geboren und lebte in Basel, Aschaffenburg, Chicago, Würzburg, Burgpreppach, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, auf Reisen, KZ Dachau.
Seine Eltern waren Goldmann Juda und Goldmann Jette.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Goldmann Eva, gen. Emma geb. Pfister, die Ehe wurde am 16.01.1926 in Aschaffenburg geschlossen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Goldmann wurde in Basel geboren. Die Angaben zu seiner Abstammung sind widersprüchlich: in der Einwohnermeldekartei der Stadt Aschaffenburg wird die ledige Pflegerin Berta Goldmann aus Burgpreppach als Mutter angegeben [1046], in der Aufenthaltsanzeige vom 2. November 1914 werden Juda und Jette Goldmann aus Burgpreppach als Eltern genannt. [1052] Desgleichen widersprüchlich sind die Angaben zum Beruf des Max Goldmann. In der Aufenthaltsanzeige wird er als Seminarist in Würzburg und Lehrer bezeichnet, in allen anderen Dokumenten als Kaufmann. Er selbst bezeichnet sich in seinem Antrag auf Verleihung des Ehrenkreuzes als Kaufmann. [1046] Ab Oktober 1914 war er Einjährig-Freiwilliger (Rekrut) im 2. Jägerbataillon. Am 1. Weltkrieg nahm er als Vizefeldwebel und Offiziersaspirant in der 8. Königlich Bayerische Reserve-Division (Bayerische Reserve-Radfahr-Kompanie 8), im Deutschen Alpenkorps und im Bayerischen Radfahr-Bataillon 3 6. Kompanie, vom 19. Februar 1915 bis zum 27. Juni 1917 und vom 21. Oktober 1917 bis zum 30. September 1918 teil. An Auszeichnungen erhielt er das Eiserne Kreuz 2. Klasse sowie das Königliche Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern. Am 8. Mai 1935 wurde ihm durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Am 16. Januar 1926 heiratete er in Aschaffenburg Eva Pfister. Zeugen der Eheschließung waren der Brautvater Johann Pfister und der Kaufmann Fritz Mayer. [1073] Vom 2. Juli bis zum 6. September 1938 war er als Zwangsarbeiter im Konzentrationslager Dachau inhaftiert. [1145] Am 22. August 1939 wanderte er nach Chicago /USA aus. [1055].