Rosa Strauß wurde am 24.10.1908 in Thüngen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Frankfurt am Main, Sangerhausen, Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Strauß Lina geb. Fleischmann (02.09.1872–12.04.1939) und Strauß Nathan (08.09.1863–25.11.1933).
Sie starb am 19.01.1945 in Stutthof.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Strauß wuchs mit fünf Geschwistern [1066] in der Händlerfamilie Nathan Strauß und link(Lina Strauß (Fleischmann)#31652) in Thüngen auf. [1023] NS-Zeit: Sie arbeitete ab 1930 in jüd. Haushalten in mehreren Städten. Von August 1936 bis September 1938 war sie als Wirtschafterin in der Rabbinischen Lehranstalt in Frankfurt am Main tätig. Danach ging sie zurück nach Thüngen und zog im November 1938 zu Verwandten nach Sangerhausen. Im Februar 1939 ging Rosa zu ihren Geschwistern Moritz und Gretchen nach Würzburg. [1078] Sie wollte in die USA emigrieren, scheiterte aber. Zuletzt war sie als Wäscherin im Isr. Krankenhaus tätig. [1016] Am 27.November 1941 wurde Rosa mit Moritz und Gretchen Strauß von ihrem letzten Würzburger Quartier nach Riga-Jungfernhof deportiert.[1057] Im Oktober 1944 wurde sie mit ihrer Schwester Gretchen weiter ins KZ Stutthof verschleppt, wo sie im Januar 1945 ermordet wurde. [1003].