Chaja (Klara) Sturm geb. Schwarzmann wurde am 04.02.1899 in Błażowa geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Blazowa, Würzburg, Brüssel, Mechelen, KZ Auschwitz, Frankfurt am Main, Rimpar. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schwarzmann Scheindel (15.03.1873).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sturm Isaak.
Ihre Kinder waren Sturm Manfred (04.02.1927–1942-1945), Sturm Sara (06.11.1930–1944) und Sturm Amalie (09.07.1933–00.05.1944).
Sie starb am 00.05.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Chaja (Klara) Schwarzmann wurde 1899 in der damals österreichisch-galzischen Stadt Blazowa geboren. Sie war mit Isaak Sturm aus ihrer Heimatregion verheiratet und lebte mit ihm zunächst in Frankfurt am Main, später in Rimpar bei Würzburg. Isaak Sturm war hier vielleicht kurze Zeit als Kultusbeamter (Kantor) tätig. In Rimpar wurde 1927 ihr Sohn Manfred geboren. Im September 1928 zog die Familie nach Würzburg, wo dann ihre zwei Töchter Sara (1930) und Amalie (1933) zur Welt kamen. Die Kinder besuchten die Jüd. Volksschule in der Stadt. NS-Zeit: Die Familie hatte wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde durch die Jüdische Winterhilfe unterstützt. Im Februar 1939 musste sie ihre Wohnung räumen und in das "Judenhaus" Bibrastraße 6 ziehen. Im Juli 1939 gelang es der Familie Sturm, nach Brüssel zu emigrieren. Doch das Exil bot nach der deutschen Besetzung Belgiens 1940 keine Sicherheit. Im Mai 1944 wurde Chaja Sturm mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern vom Sammellager Mechelen nach Auschwitz deportiert und wohl unmittelbar nach der Ankunft umgebracht. Ihr Sohn Manfred war bereits 1942 zur Zwangsarbeit nach Cosel deportiert worden. Die fünfköpfige Familie wurde im Holocaust ausgelöscht. [1003].