Adolf Süßer wurde am 11.10.1870 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Nürnberg.
Seine Eltern waren Süßer Benjamin (21.04.1806–22.09.1883) und Suesser, Süßer Johanna geb. Rein (11.12.1844–12.03.1924).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Susser Etta geb. Stein, die Ehe wurde am 1908 in Würzburg geschlossen.
Sein Kind war Koplowitz Ruth geb. Süßer (13.11.1909–30.05.1998).
Er starb am 01.05.1934 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Süßer wuchs in der Familie des Getreidehändlers Benjamin Süßer und dessen dritter Frau Johanna Süßer in Würzburg auf. Er besuchte hier das Gymnasium und studierte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 1900 legte er seine juristische Staatsprüfung ab. Nach beruflichen Anfängen als Staatsanwalt und Amtsrichter war er ab 1900 als Rechtsanwalt in Würzburg tätig; ab 1904 führte er eine Anwaltskanzlei im eigenen Haus Am Exerzierplatz 6. Ab 1908 war er mit der aus den USA stammenden Etta Stein verheiratet; Vater von Ruth Koplowitz. 1918 erhielt Adolf Süßer das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. 1922 wurde er mit dem Ehrentitel Justizrat ausgezeichnet. NS-Zeit: Im April 1933 wurde er vom "Judenbykott" betroffen; er durfte das Gerichtsgebäude zunächst nicht mehr betreten. In der Folgezeit war seine Berufstätigkeit sehr eingeschränkt. Justizrat Adolf Süßer verstarb 1934 mit 63 Jahren an einem Herzleiden. Seine Witwe und seine Tochter konnten in die USA emigrieren. [1016] Quelle: -Reinhard Weber, Das Schicksal der jüdischen Rechtsanwälte in Bayern nach 1933, 2006, 219.