Elise Süßer wurde am 20.01.1857 in Laudenbach bei Karlstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Laudenbach bei Karlstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Süßer Karoline geb. Adler (02.11.1827–16.11.1891) und Süßer Süßel (06.11.1815–16.09.1895).
Sie starb am 30.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Elise (Esther) Süßer wurde 1857 in Laudenbach (Karlstadt) in der Landwirtsfamilie Süßel und link(Karoline Süßer (Ader)#31823) geboren. Die Zwillingsschwester von Bertha Süßer kam wohl 1886 mit ihren Eltern nach Würzburg, wo ihre Schwestern Marianne (Rosenbusch) und Babette (Stettenheimer) verheiratet waren. [1016] Die Eltern, dann ihre ledigen Töchter Elise und Bertha führten am Haugerring eine Pension. Die Schwestern Süßer lebten nach 1900 lange Zeit in der Kaiserstraße 13 und 7. Nach dem Tod ihrer Schwester Bertha 1931 lebte Elise bei ihrer verwitweten Schwester Marianne Rosenbusch und deren Tochter Ida Silbermann und deren Mann Adolf. Nach 1939 mussten die Verwandten unter beengten Verhältnissen in den "Judenhäusern" Hindenburgstraße 34 (Friedrich-Ebert-Ring) und Konradstraße 3 wohnen. Marianne Rosenbusch verstarb Ende 1941. Elise Süßer wurde am 23.September 1942 mit Ida und Adolf Silbermann nach Theresienstadt deportiert. [1061] Sie kam dort im Januar 1943 mit 86 Jahren ums Leben. [1027].