Selma Sulzbacher geb. Ballin (1888 - 1944)

Selma Sulzbacher geb. Ballin wurde am 19.05.1888 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Fürth, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Ballin Mathilde geb. Baron (07.12.1851–18.12.1912) und Ballin Siegfried (22.07.1850).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sulzbacher Alfred, die Ehe wurde am 17.04.1910 geschlossen.

Sie starb am 1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Selma ("Beppo") Sulzbacher wuchs mit ihren Geschwistern Ida (Murr), Julius, Ernst und Lilly (Kohlmann) in der Weinhändlerfamilie Siegfried und link(Mathilde Ballin (Baron)#20495) in Würzburg auf. [1016] Selma studierte Gesang und Klavier in Würzburg. Ab 1910 war sie mit dem Hopfenhändler Alfred Ballin in Fürth verheiratet; Mutter von Liese (Loon) (*1911), Margot (1912-1912) und Lore (Lorraine Allard, 1921-2001). Selma Sulzbacher trat als Sängerin häufig in Nürnberg und Fürth auf. [1034] NS-Zeit: Nach der Emigration ihrer Töchter Liese und Lore blieben Selma und Alfred Sulzbacher in Fürth zurück. Beide wurden am 10.September 1942 nach Theresienstadt deportiert; [1064] im Oktober 1944 weiter ins Vernichtungslager Auschwitz. [1027] Selmas Schwester Ida Murr, auch Pianistin und Sängerin, war schon im Juli 1942 von München deportiert worden. Gedenken: Die Tochter Lorraine Allard widmete ihren Eltern Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem; [1005] Memorbuch Fürth. [1034].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.