Fred Sussman geb. Sussmann, Fritz wurde am 04.11.1882 in Tauberbischofsheim geboren und lebte in Tauberbischofsheim, Würzburg, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Großbritannien, Penarth, Wales.
Seine Eltern waren Sussmann Fanny geb. Sondheimer (10.12.1857–1940) und Sussmann Julius (12.02.1852–22.11.1919).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sussman (Sussmann), Sussmann Hedwig (Hede) geb. Schnaier, die Ehe wurde am Mai 1913 in München geschlossen.
Sein Kind war Oestreicher Hilde geb. Sussmann (15.02.1914–Febr. 2007).
Er starb am 23.12.1959 in Penarth.
Weitere Angaben aus den Quellen: Fritz Sussmann wuchs mit seiner Schwester link(Marthe (Sichel)#30457) in der Kaufmannsfamilie Julius und link(Fanny Sussmann (Sondheimer)#31852) in Tauberbischofsheim und Würzburg auf. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung arbeitete er in der Schuhwarenfirma "M. S. Sussmann" der Familie mit; ab 1911 Teilhaber für den ausgeschiedenen Vater, ab Ende der 1920er Jahre Inhaber. Ehemann von Hedwig (Schnaier) und Vater von Hilde Sussmann. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsdienst, -teilnehmer; Unteroffizier, Stabsfeldwebel; Beamtenstellvertreter: Amtsinspektor der Garnisionsverwaltung Aschaffenburg (1918). [1046] NS-Zeit: Mit seiner Frau Hedwig war er Mitglied im Kulturbund Deutscher Juden Würzburg. Im Juli 1936 wurde er durch eine Zuschrift an die NS-Zeitung "Der Stürmer" denunziert wegen der "Tarnung" seiner Firma durch (ausschließlich) "arisches" Personal; Verfahren bei der Gestapo-Stelle Würzburg eingestellt. Im Dezember 1938/Januar 1939 folgte die "Arisierung" des Geschäfts (zuletzt in der Bahnhofstraße 15). Fritz Sussmann emigrierte im August 1939 mit seiner Frau Hedwig und seiner hochbetagten Mutter Fanny nach Großbritannien (Cardiff/Wales?), der Tochter Hilde folgend. [1016] 1940 wurde er als Feindlicher Ausländer interniert. Seine Schwester Marthe Sichel wurde 1941 von Frankfurt am Main deportiert. Fred Sussman verstarb Ende 1959 mit 77 Jahren in Penarth, Wales. [1021].