Hannchen Tannenwald geb. Kleinmann wurde am 24.03.1860 in Rimpar geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Rimpar, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Tannenwald Karl.
Ihr Kind war Tannenwald Leopold (03.02.1889–03.11.1948).
Sie starb am 30.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hannchen Tannenwald stammte wohl aus einer früh in Rimpar bei Würzburg ansässigen Familie Kleinmann. Unter den 23 jüd. Matrikelstellen von 1817 war auch die von "Isak Samuel Kleinmann (Warenhandel)". [1023] Als ihre Eltern werden Isaak und Miriam Kleinmann (Goldschmidt) angegeben; Schwester von Samuel Kleinmann. Sie war in Rimpar mit Karl Tannenwald aus dem hessischen Schmalnau verheiratet. Beide führten in der Hofstraße 2 in Rimpar mit ihrem Sohn Leopold ein Kurzwarengeschäft. NS-Zeit: Das Familiengeschäft in Rimpar kam mehr und mehr zum Erliegen. Leopold Tannenwald verzog mit seiner Familie 1937 und emigrierte später nach Chicago. Hannchen und Karl Tannenwald blieben zurück. [1023] Im April 1938 kam das betagte Ehepaar in das Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Karl Tannenwald verstarb hier 1940. [1016] Die 82jährige Hannchen Tannenwald wurde am 23.September 1942 nach Theresienstadt deportiert. [1061] Sie kam dort nach fünf Wochen ums Leben. [1027].