Karoline Theilheimer geb. Strauß wurde am 28.06.1874 in Schöllkrippen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schöllkrippen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Gunzenhausen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 23.02.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline Theilheimer stammte aus Schöllkrippen im Kreis Aschaffenburg. Sie war seit etwa 1900 in der mittelfränkischen Stadt Gunzenhausen mit dem Händler Max Theilheimer aus Dittenheim verheiratet. Mutter von Ilse (*1903) und Selma (*1904). NS-Zeit: Die früh verwitwete Karoline Theilheimer lebte bis 1938 in Gunzenhausen. Wohl kurz nach dem Novemberpogrom 1938, nachdem sie ihr Haus verkaufen musste, zog sie nach Würzburg. Dort lebte ihre Tochter Ilse Bacharach und deren Mann David, ehe diese nach Berlin gingen. Ab August 1940 war Karoline Theilheimer im jüdischen Altersheim in der Konradstraße 3 untergebracht. Am 23. September 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. [1061] Karoline Theilheimer kam dort Anfang 1944 in ihrem 70. Lebensjahr ums Leben. [1027] Auch Ilse und David Bacharach wurden nach Theresienstadt deportiert und ermordet.