Rosa Theimer geb. Rosenbaum (1880 - 1942)

Rosa Theimer geb. Rosenbaum wurde am 04.04.1880 in Theilheim (Waigolshausen) geboren und lebte in Theilheim, Niederstetten, Würzburg, Unsleben, Kuba.

Ihre Eltern waren Rosenbaum Marianne geb. Taub (17.01.1855–18.03.1936) und Rosenbaum Moses (1854–1930).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Theimer Jakob, die Ehe wurde am 1905 in Theilheim geschlossen.

Ihre Kinder waren Freimark Leasle (Lissa) geb. Theimer (01.06.1913–1992) und Timer (Rosenbaum) Paula geb. Theimer (29.12.1906).

Sie starb am ?1942.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Theimer stammte aus der Viehhändlerfamilie Moses und link(Marianne Rosenbaum (Taub)#28743) in Theilheim im Kreis Schweinfurt. Sie war ab 1905 mit dem Kaufmann Jakob Theimer in Niederstetten verheiratet. 1914 zog die Familie mit den Töchtern Paula und Lissa nach Würzburg. NS-Zeit: Die ab 1928 verwitwete Rosa Theimer führte mit ihrem Bruder Albert Rosenbaum und der Tochter Paula Rosenbaum die Familienfirma "Jakob Theimer & Co." (Zigarren, Weine und Spirituosen) fort. Nach deren Emigration zog sie im September 1938 nach Unsleben, wo sie bei ihrem Bruder (?) Max Rosenbaum lebte. Sie konnte anscheinend im Mai 1939 nach Kuba emigrieren. [1078] Max Rosenbaum wurde 1941 von Frankfurt am Main deportiert. Rosa Theimer kam nach privaten Angaben 1942 als Opfer der Schoah ums Leben. [1066].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.