Max Thurnauer wurde am 21.12.1858 in Burgkunstadt geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Burgkunstadt, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Aschaffenburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Thurnauer Isaak und Thurnauer Lina geb. Thurnauer.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Thurnauer Friederike (Rika) geb. Friedlein, die Ehe wurde am 04.03.1889 in Burgkunstadt geschlossen.
Seine Kinder waren Thurnauer Albert (06.04.1892–1942), Thurnauer Arthur (10.09.1890) und Grünebaum Alice geb. Thurnauer (21.03.1890–1942).
Er starb am 19.05.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Max Thurnauer stammte aus der Kaufmannsfamilie Isaak und Lina Thurnauer im oberfränkischen Burgkunstadt. Er war mit Friederike (Rika) Friedlein aus Burghaslach verheiratet; Vater von Arthur und Albert Thurnauer [1016] sowie Alice Grünebaum. Der ab 1916 verwitwete Max Thurnauer lebte ab 1925 bei der Tochter in Aschaffenburg. [1052] Wie in Burgkunstadt [1023] engagierte er sich auch in Aschaffenburg im Gemeindeleben, so als Schriftführer im Sportbund des Reichsbunds Jüd. Forntsoldaten und im Kassenwesen der Kultusgemeinde (1941). Der hochbetagte Mann musste im April 1942 die Deportation seiner Kinder Albert Thurnauer und Alice Grünebaum von Aschaffenburg erleben. Er selbst wurde im September 1942 über Würzburg nach Theresienstadt deportiert und erlitt im Mai 1943 in seinem 85.Lebensjahr den Lagertod. [1027].