Albert Timer geb. Rosenbaum wurde am 09.11.1891 in Theilheim (Waigolshausen) geboren und lebte in Theilheim, Miltenberg, Schweinfurt, Würzburg, Frankfurt am Main, West Point Pleasant, NJ.
Seine Eltern waren Rosenbaum Marianne geb. Taub (17.01.1855–18.03.1936) und Rosenbaum Moses (1854–1930).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Timer (Rosenbaum) Paula geb. Theimer, die Ehe wurde am 1932 in Würzburg geschlossen.
Weitere Angaben aus den Quellen: Albert Timer (früher Rosenbaum) stammte aus der Händlerfamilie Moses und link(Marianne Rosenbaum (Taub)#28743) in Theilheim, Kreis Schweinfurt. Er besuchte die Volks- und Mittelschule in Miltenberg, dann sechs Klassen am Gymnasium in Schweinfurt. Von 1908 bis um 1911 war er Lehrling, Angestellter in der Würzburger Zigarrenfabrik "J.G. Eisenmann & Co." (Mayer). Er arbeitete dann für eine Firma in Stuttgart und Frankreich. Ende 1914 ging er zurück nach Würzburg. Bis Dezember 1918 war er Kriegsteilehmer als Unteroffizier in einer bayerischen Train-Einheit; Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen. Er gründete dann mit dem Schwager die Firma "J. Theimer & Co." (zunächst Zigarrenhandel und -fabrikation, später Lebensmittelvertretungen, besonders für Schokoladenfabrik). Nach Jakob Theimers Tod 1928 führte er das Geschäft mit seiner Schwester Rosa Theimer und seiner Frau Paula Theimer weiter. NS-Zeit: 1933 Löschung des Firmennamens. Wegen dessen Weiterverwendung wurde er im September 1937 bei der Gestapo-Stelle Würzburg angezeigt und verhaftet; im Januar 1938 folgte die Verurteilung zu vier Monaten Gefängnis wegen "Urkundenfälschung". Albert Rosenbaum zog nach der Entlassung im April mit seiner Frau Paula nach Frankfurt am Main. Er konnte mit ihr im August 1938 nach New Jersey emigrieren; Überfahrt von Antwerpen nach New York auf dem Schiff "Gerolstein". Bereits im Dezember 1938 beantragte er mit seiner Frau unter dem neuen Familiennamen "Timer" die Staatsbürgerschaft der USA; Albert verdiente seinen Unterhalt damals als Küchenhelfer. [1019].