Moses Unna (1824 - 1888)

Moses Unna wurde am 17.06.1824 in Hanau geboren und lebte in Hanau, Würzburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Unna Zerline geb. Bamberger.

Seine Kinder waren Unna Eljakim (01.04.1862–11.06.1880), Berlinger Jettchen geb. Unna (02.02.1866–06.12.1910), Unna Eduard (04.07.1869–27.06.1874), Unna Josef (09.06.1877–1948) und Unna Amalie (13.09.1867–28.04.1936) sowie weitere 4 Kinder.

Er starb am 17.01.1888 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Moses Unna stammte aus der Familie Abraham Unna in Hanau. [1066] Er studierte in Würzburg und Bonn und unterrichtete später an der Isr. Unterrichts- und Erziehungsanstalt (Volksschule) in Würzburg; Rabbinatskandidat (1865). Ab den späten 1850er Jahren war er mit Zerline Bamberger, einer Tochter des "Würzburger Raws" Seligmann Bär Bamberger, verheiratet, mit der er neun Kinder hatte, darunter die Lehrerin Amalie Unna in Würzburg und der Rabbiner Dr. Isak Unna in Mannheim. Rabbiner Moses Unna verstarb 1888 mit 63 Jahren in Würzburg. Er wurde im (orthodox geprägten) Jüd. Friedhof Höchberg beigesetzt. Aus der Grabinschrift: [..."der Rabbiner, unser Lehrer und Rabbiner Mosche, ein/ Frommer sel. A. [seligen Andenkens], Sohn vom Chawer R`/ Abraham Eljakim Unna, ein Frommer sel. A./[...] Von seiner Jugendzeit an begann er, die lebendige Lehre/ Gottes zu erforschen,/ von seinen jugendlichen Lippen ergoß sich die Lehre/ wie Wasser,/ gekrönt war er mit Gottesfurcht und Bescheidenheit/[...] zu jeder Zeit half er Armen und Bedürftigen mit seinem/ Vermögen, wie schön waren die Gesänge, die er im Bethaus anstimmte"/...] Quelle: -Naftali Bar-Giora Bamberger, Der jüdische Friedhof in Höchberg, Memor-Buch, 1991, 128-129.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.