Bruno Valentin wurde am 20.09.1885 in Berlin geboren und lebte in Berlin, Würzburg, Frankfurt am Main, Heidelberg, Hannover, Rio de Janeiro.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Valentin Martha geb. Hellmann, die Ehe wurde am 1911 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Lattey Hedwig Elisabeth geb. Valentin (02.02.1913–26.02.2006) und Valentin Gerhardt Fritz (23.01.1915–30.01.1986).
Er starb am 15.10.1969 in Hannover.
Weitere Angaben aus den Quellen: Prof. Bruno Valentin wuchs in der Familie Heinrich und Helene Valentin (Mannheimer) in Berlin auf. [1066] Er war von 1908 bis 1911 als Student und Medizinalpraktikant in Würzburg. Ab 1911 war er mit Martha Hellmann aus Würzburg verheiratet. [1016] Die Familie mit den Kindern Hedwig Elisabeth (Lattey) und Gerhardt Fritz lebte in seinen Dienstorten Berlin, Frankfurt am Main (1919-1922), Heidelberg (1922-1924) und Hannover. 1922 Habilitation, 1924 außerordentlicher Professor. Ende 1924 wurde er als Chefarzt am Annastift Hannover und Landeskrüppelarzt der Provinz Hannover bestellt. Zusätzlich lehrte er als Privatdozent; seit 1930 als nichtbeamteter Professor an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. NS-Zeit: Nach seiner Entlassung durch das Regime 1936 emigrierte er 1938 nach Rio de Janeiro (1940 über London?) [1019]. Nach längeren Übergangsarbeiten war er Direktor des Pharmakonzerns Ciba in Brasilien. [1016] 1967 kehrte er nach Deutschland zurück. Bruno Valentin verstarb 1969 mit 84 Jahren in Hannover. Er war als Autor medizinischer und medizinhistorischer Fachpublikationen hervorgetreten. Ehrenamt: Mitglied Deutsche Orthopädischen Gesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Krüppelfürsorge, Internationale Gesellschaft für Orthopädische Chirurgie, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. Auszeichnungen: König Ludwig-Kreuz, Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen, Großes Bundesverdienstkreuz.