Bernhard Grünebaum wurde am 06.11.1881 in Kleinwallstadt geboren und lebte in Kleinwallstadt, Aschaffenburg, New York, Darmstadt, Cherbourg-Octeville.
Seine Eltern waren Grünebaum Samuel (10.06.1853–20.07.1918) und Grünebaum Nelly geb. Selig (05.08.1854–13.01.1917).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Grünebaum Hedwig geb. Kaufmann, die Ehe wurde am 15.08.1912 in Memmelsdorf geschlossen.
Seine Kinder waren Grünebaum Edith (10.06.1913) und Grünebaum Erich (27.12.1914).
Er starb am 12.10.1955 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Bernhard Grünebaum entstammte der Ehe des Kaufmanns Samuel Grünebaum mit Nelly Selig aus Kleinwallstadt. [1052] Am 15. August 1912 heiratete er in Memmelsdorf Hedwig Kaufmann. Aus der Ehe gingen die Kinder Edith und Erich Siegfried hervor. [1052] Von Oktober 1906 bis Oktober 1910 in Aschaffenburg Commis bei S. Jacob [1046]. Benno Wertheimer, geboren in Hochstadt, war von Juli 1911 bis April 1912 Kaufmann bei ihm [1046]. Benjamin Lind aus Bermuthshain war von März bis Juli 1911 Kaufmann bei ihm [1046]. Von Juni bis August 1914 war Manfred Rothschild aus Hörstein Kaufmannslehrling bei ihm [1046]. Von Februar 1919 bis April 1921 war Julius Grünebaum aus Höchst im Odenwald zunächst Lehrling, ab April Kaufmann bei ihm [1046]. Bernhard Grünebaum nahm als Gefreiter im bayerischen Landsturm-Bataillon 2 B. 15 (1.bayerisches Landsturm-Infanterie-Ersatz-Bataillon Unterfranken) 5. Kompanie am 1. Weltkrieg teil. Er war Träger des König-Ludwig-Kreuzes. Am 21. September 1935 wurde ihm durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. Bernhard Grünebaum und seine Ehefrau Hedwig verließen am 19. März 1939 Aschaffenburg und wanderten am 25. März 1939 an Bord der S.S. Aquitania von Cherborg aus in die USA aus. [1019] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Badergasse 4 (alte Hausnr. Lit. C 14) von 1918 bis 1937. [1042] Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Badergasse 4 (alte Hausnr. Lit. D 14) von 1918 bis 1937. Ab 1923 teilte er sich die Eigentumsrechte an diesem Haus mit seinem Bruder Louis Grünebaum. Bernhard seinerseits teilte sich die Eigentumsrechte ab 1923 am Haus Badergasse 8 (alte Hausnr. Lit. D 15 1/2), das Louis 1919 erworben hatte. Bernhard Grünebaum besaß auch das Haus Herstallstr. 16 (alte Hausnr. Lit. D 11) von 1918 bis 1937. Ab 1923 teilte er sich auch daran die Eigentumsrechte mit seinem Bruder Louis Grünebaum. [1042].