Adolf Vorchheimer wurde am 09.07.1884 in Thüngen geboren und lebte in Thüngen, Würzburg, Kuba, New York.
Seine Eltern waren Vorchheimer Otto (Oscher) (25.10.1851–20.10.1896) und Vorchheimer Sofie geb. Stein (24.04.1854–08.08.1914).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Vorchheimer Amalie geb. Stein, die Ehe wurde am 1920 in Eschwege geschlossen.
Seine Kinder waren Vorchheimer Ludwig (04.07.1922–22.09.1991) und Vorchheimer Johann Otto (15.03.1921–19.07.1921).
Er starb am 28.08.1947 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Vorchheimer wurde 1884 in der Viehhändlerfamilie Otto und link(Sofie Vorchheimer (Stein)#32191) in Thüngen geboren; Bruder von Julius, Jakob, Bernhard und Betti (Strauß). Er besuchte von 1897 bis um 1900 eine Realschule (Fischersches Institut) in Würzburg. 1899 zog er mit der verwitweten Mutter von Thüngen nach Würzburg. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung arbeitete er in Stuttgart (1906), Aachen und anderen Städten. 1914 kehrte er nach Würzburg zurück. 1916-1918 Kriegsdienst-, teilnehmer. Nach dem Krieg war er Mitgründer und Teilhaber der Tuchgroßhandlung "Neuburger & Vorchheimer" in der Theaterstraße 11 mit Ernst Neuburger. Ab 1920 war er mit Amalie Stein aus dem hessischen Reichensachsen verheiratet; Vater von Ludwig Vorchheimer. NS-Zeit: Im Oktober 1938 Schließung der Firma. Adolf Vorchhheimer musste 1939 die Wohnung räumen und Zwangsarbeit in Würzburg leisten. Er emigrierte im Juli 1941 mit seiner Frau nach Kuba; [1016] im Dezember 1941 weiter nach New York, Überfahrt mit dem Schiff "Monterey". [1019] Adolf Vorchheimer, zu der Zeit als "Cutter" (Schneider) tätig, verstarb 1947 mit 63 Jahren im New Yorker Stadtbezirk Manhattan. [1019].