Ernestine Vorchheimer wurde am 13.11.1892 in Thüngen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Vorchheimer Regina geb. Vorchheimer (26.09.1866–09.08.1923) und Vorchheimer Samuel (um 1860).
Sie starb am 1941-1945 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ernestine Vorchheimer wurde 1892 in der damals großen Jüd. Landgemeinde in Thüngen [1023] geboren. Sie wuchs mit ihren Geschwistern Gitta und Ignatz in der Händlerfamilie Samuel und Regina Vorchheimer auf. Regina und Samuel verstarben schon 1923 und 1933. [1066] Ernestine, Gitta und Ignatz Vorchheimer blieben wohl bis Ende 1938 im Elternhaus in Thüngen. Die schon im Frühjahr 1938 einsetzenden Ausschreitungen gegen die verbliebenen jüd. Einwohner lassen auf eine Vertreibung schließen. [1023] NS-Zeit: Wahrscheinlich zog Ernestine gegen Ende 1938 zu ihrer nun verheirateten Schwester Gitta nach Würzburg in die Franziskanergasse 12. [1078] Gitta lebte dort mit ihrem Mann Leopold Reiter und dessen Kindern Hermann und Heinz aus erster Ehe. Am 27.November 1941 wurde Ernestine mit ihnen und ihrem Bruder Ignatz nach Riga-Jungfernhof, einem Außenlager des Ghettos Riga, deportiert. [1057] Dort verlieren sich ihre Lebensspuren.[1003].