Ignatz Vorchheimer wurde am 18.04.1899 in Thüngen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Vorchheimer Regina geb. Vorchheimer (26.09.1866–09.08.1923) und Vorchheimer Samuel (um 1860).
Er starb am 19.11.1944 in Stutthof.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ignatz Vorchheimer wurde 1899 in Thüngen geboren. Er wuchs mit seinen Geschwistern Gitta und Ernestine in der Händlerfamilie Samuel und Regina Vorchheimer auf. Seine Eltern verstarben bereits 1923 und 1933. [1066] Die Geschwister lebten wohl noch bis Ende 1938 im Elternhaus. Die massiven Ausschreitungen gegen die jüd. Einwohner (schon im Frühjahr 1938) [1023] legen nahe, dass sie vertrieben wurden oder dem Verfolgungsdruck nicht standhielten. Wie seine Geschwister zog Ignatz nach Würzburg, wo er zunächst in der Kapuzinerstraße 21 [1078] lebte. Er musste Zwangsarbeit leisten und war zuletzt wohl als Hausmeister im jüd. Altersheim in der Konradstraße 3 tätig. [1016] Mit seinen Schwestern Ernestine und Gitta (Reiter) sowie Gittas Familie wurde er am 27.November 1941 nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1057] Wohl als einziger der Familie überlebte Ignatz Vorchheimer die Lagerzeit in Riga, wurde dann aber im November 1944 im KZ Stutthof ermordet. [1003].