Jakob Vorchheimer wurde am 25.09.1879 in Thüngen geboren und lebte in Thüngen, Frankfurt am Main, Würzburg, Rosario (Santa Fe).
Seine Eltern waren Vorchheimer Otto (Oscher) (25.10.1851–20.10.1896) und Vorchheimer Sofie geb. Stein (24.04.1854–08.08.1914).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Vorchheimer Berta geb. Vorchheimer, die Ehe wurde am 1910 in Thüngen geschlossen.
Seine Kinder waren Vorchheimer Oswald (18.04.1911) und Vorchheimer Bruno (28.03.1919).
Weitere Angaben aus den Quellen: Jakob (Jacob) Vorchheimer wurde 1879 in der Viehhändlerfamilie Otto Oscher und link(Sofie Vorchheimer (Stein)#32191) in Thüngen geboren; Bruder von Julius, Adolf, Betti (Strauß) und Bernhard. [1066] Er war nach seiner Schul- und Berufsausbildung zunächst in Frankfurt am Main tärig, zog 1903 nach Würzburg und übernahm mit dem Bruder Julius die Textilwarenfirma "Julius Mayers Söhne" (Inhaber Otto und Siegfried Mayer; Baumwollwaren, Arbeitskleidung, Kaiserstraße 28). Der ab 1910 mit Berta (Bertel) Vorchheimer aus Thüngen verheiratete Mann erhielt 1916 das Bürgerrecht der Stadt Würzburg. Von 1916 bis 1918 war er Kriegsteilnehmer als Kanonier. Vater von Oswald und Bruno Vorchheimer. [1016] NS-Zeit: Jakob Vorchheimer ging im März 1937 mit seiner Frau und den Söhnen nach Frankfurt am Main. [1016] Sie wurden dort noch bei der Volkszählung im Mai 1939 registriert, Jakob im Jüd. Krankenhaus. [1078] Die Familie konnte nach Argentinien emigrieren und lebte später in der Stadt Rosario (Santa Fe) (1947). [1021] Jakobs Schwester Betti Babette Strauß wurde von Frankfurt am Main deportiert und ermordet.