Louis Grünebaum wurde am 19.01.1890 in Kleinwallstadt geboren und lebte in Kleinwallstadt, Aschaffenburg, New York, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich, Lissabon.
Seine Eltern waren Grünebaum Samuel (10.06.1853–20.07.1918) und Grünebaum Nelly geb. Selig (05.08.1854–13.01.1917).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Grünebaum Henriette (Henny), Henriette geb. Kraus, die Ehe wurde am 22.01.1920 in Lichtenfels geschlossen.
Seine Kinder waren Grünebaum Kurt, Kurt Stefan (13.09.1920–05.08.1977) und Grünebaum Hanna, Johanna, Nelli (24.07.1923).
Er starb am 1951.
Weitere Angaben aus den Quellen: Leopold Grünebaum war während des 1. Weltkrieges vom 21. Februar bis zum 4. Dezember 1918 Schreiber in der 1. Kompanie des 1. Königlichen Gefangenen-Lagers in Aschaffenburg. Am 18. Februar 1935 wurde ihm durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer verliehen. Er war Eigentümer des Hauses Aschaffenburg, Badergasse 8 (alte Hausnr. Lit. C 15 1/2) von 1919 bis 1937. Ab 1923 besaß auch sein Bruder Berhard Grünebaum Eigensrechte an diesem Haus. Seit 1923 teilte Louis Grünebaum sich die Eigentumsrechte an Haus Aschaffenburg, Badergasse 4 (alte Hausnr. Lit. C 14) mit seinem Bruder Bernhard Grünebaum bis 1937. [1042] Das zur Ausreise erforderliche Affidavit wurde vom bereits Ende 1938 ausgereisten Sohn Kurt gestellt, der auch die Passage bezahlte [1055].