Julius (Judas) Vorchheimer (1877 - 1947)

Julius (Judas) Vorchheimer wurde am 14.12.1877 in Thüngen geboren und lebte in Thüngen, Würzburg, Frankfurt am Main, New York.

Seine Eltern waren Vorchheimer Otto (Oscher) (25.10.1851–20.10.1896) und Vorchheimer Sofie geb. Stein (24.04.1854–08.08.1914).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Vorchheimer Carry geb. Leopold, die Ehe wurde am 1906 in Bamberg geschlossen.

Seine Kinder waren Vorchheimer Susi Käthe (07.09.1916–23.09.2001) und Vorchheimer Otto (12.11.1907).

Er starb am 07.04.1947 in New York.

Die Grabstätte befindet sich im "Paramus, NJ - Cedar Park Cemetery".

Weitere Angaben aus den Quellen: Julius (Judas) Vorchheimer stammte aus der Familie Otto Oscher und link(Sofie Vorchheimer (Stein)#32191) in Thüngen; Bruder von Jakob, Adolf, Betti Babette (Strauß) und Bernhard. Nach seiner Schulzeit machte Julius ab 1891 eine kaufmännische Lehre in Würzburg und ließ sich dann, nach einem kurzen Aufenthalt in Frankfurt am Main, 1903 in Würzburg nieder. Er übernahm mit seinem Bruder Jakob die Textilwarenfirma "Julius Mayers Söhne". Ab 1906 war er mit Carry Leopold verheiratet; Vater von Dr. med. Otto (*1907) und Susi (Käthe) Vorchheimer (*1916). Julius Vorchheimer war Mitglied, um 1930 Vorstandsmitglied der sozial herausgehobenen "Gesellschaft Casino" Würzburg (Casinogesellschaft). Er und seine Frau Carry blieben nach dem Wegzug und der Emigration ihrer Kinder in Würzburg zurück. Sie gingen im März 1938 nach Frankfurt am Main, [1016] wo sie noch bei der Volkszählung im Mai 1939 mit ihrer Tochter Käthe registriert wurden. [1078] "Judas", Carry und Käthe Vorchheimer konnten im Mai 1941 über Lissabon nach New York emigrieren; Überfahrt auf dem Schiff "Excambion". [1019] Julius` Schwester Babette Strauß wurde 1942 von Frankfurt deportiert und ermordet. Julius Vorchheimer verstarb 1947 in seinem 70.Lebensjahr im New Yorker Stadtbezirk Manhattan. [1019] Er wurde in wikien(Paramus, New Jersey) beigesetzt. [1065].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.