Jenny Wechsler wurde am 11.05.1901 in Aschbach (Schlüsselfeld) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Aschbach, Aschaffenburg, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Wechsler Abraham Josef (02.12.1860–um 1940) und Wechsler Regina geb. Hanauer.
Sie starb am 10.02.1939 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jenny Wechsler wuchs mit ihrer älteren Schwester Ida Fleischmann in der Lehrerfamilie Abraham und link(Regina Wechsler (Hanauer)#44711) in Aschbach (Schlüsselfeld) in Oberfranken auf. Die nicht verheiratete Frau arbeitete als Dienstmädchen, Haushälterin in jüd. Haushalten, so von März 1920 bis Mai 1921 als "Stütze" bei S. Goldschmidt in Aschaffenburg [1046]. NS-Zeit: Jenny unterstützte später wohl ihren verwitweten Vater, der als langjähriger Volksschul- und Religionslehrer in Aschbach großes Ansehen genoss. [1023] Um 1934 zog sie mit ihm nach Würzburg, wo er seinen Ruhestand verbrachte. Jenny Wechsler kam im Februar 1939 in Würzburg ums Leben; anscheinend beging sie Suizid durch Vergiftung, vielleicht im Zusammenhang mit einem zuvor erzwungenen Umzug in eine andere Wohnung. Eine nichtjüd. Bekannte aus der Nachbarschaft (Hedwig Müller), die in einem Gespräch ihr Bedauern ausdrückte, wurde bei der Gestapo-Stelle Würzburg denunziert und erhängte sich vor dem Verhör. [1016] Jennys Vater lebte ab März 1939 im jüd. Altersheim Dürerstraße 20 und verstarb hier wohl 1940 im hohen Alter. Gedenken: Vor ihrem Wohnhaus am Zwinger 28 in Würzburg wurde ein Stolperstein verlegt.