Klothilde Weglein geb. Seeberger wurde am 17.07.1889 in Gunzenhausen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gunzenhausen, KZ Auschwitz, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Fürth. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Klothilde Weglein wurde 1889 als erstes Kind des Kaufmanns Rudolph Seeberger und der aus Würzburg stammenden Jeanette Blum im mittelfränkischen Gunzenhausen geboren und wuchs dort mit ihren Geschwistern Moritz Raphael, Martha und Joseph auf. Sie war ab 1910/11 mit dem Kaufmann Hugo Weglein aus dem unterfränkischen Bad Neustadt verheiratet; Mutter von Lina und Herbert. Ihr Mann erschoss sich im Juni 1914; Klothilde Weglein war zu diesem Zeitpunkt bereits erblindet. [1066] Klothilde blieb im Elternhaus in Gunzenhausen; 1930 zog sie zu ihren Kindern nach Fürth. Wohl nach deren Emigration nach Palästina kam sie im März 1938 in das Würzburger Jüd. Altersheim in der Dürerstraße 20. Im November 1939 wurde sie bei der Gestapo-Stelle Würzburg denunziert wegen eines "verdächtigen" Einwurfs in einen Briefkasten. Am 10.September 1942 wurde die als "gebrechlich" bezeichnete 53jährige Frau nach Theresienstadt deportiert; [1060] von dort wurde sie im Oktober 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1027][1003].