Max Weikersheimer geb. Maier (1901)

Max Weikersheimer geb. Maier wurde am 11.08.1901 in Aub geboren und lebte in Aub, Tauberrettersheim, Würzburg, Montevideo.

Seine Eltern waren Weikersheimer Getta geb. Pappenheimer (02.04.1867–17.02.1936) und Weikersheimer Josef (03.03.1861–29.10.1917).

Weitere Angaben aus den Quellen: Max (ursprünglich Maier, Meier) Weikersheimer wuchs mit seiner Schwester Johanna (Kahn) in der Kaufmannsfamilie Josef und link(Getta Weikersheimer (Pappenheimer)#32349) in Aub, Tauberrettersheim und Würzburg (1903) auf. Er besuchte die Volksschule und sechs Klassen am Realgymnasium Würzburg; es folgte eine kaufmännische Berufsausbildung. Max Weikersheimer arbeitete zunächst als Angestellter in der Stadt. 1922 machte er sich selbständig; Mitgründer, Teilhaber der Textilwarenfirma "Weikersheimer & Breuer" mit dem Schwager Otto Breuer. NS-Zeit: Ab etwa 1932 war er Inhaber einer eigenen Großhandlung ("M. Weikersheimer", Webwaren; Neubaustr. 34, Marktplatz 2), die er bis zum November 1938 führte. Im Novemberpogrom 1938 wurde er festgenommen; nach zwei Tagen wegen der bevorstehenden Auswanderung entlassen. Er emigrierte Ende November 1938 nach Montevideo, Uruguay. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.