Lucie Weinert geb. Maaß wurde am 02.09.1896 in Berlin geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Berlin, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg, Rudolstadt, Chemnitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Maaß Marianne geb. Epstein (25.01.1862–um 1941) und Maaß Sigmund (03.06.1865–01.01.1908).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lucie Weinert wurde 1896 in der Kaufmannsfamilie Sigmund und link(Marianne Maaß (Epstein)#26731) in Berlin geboren. Sie wuchs in Chemnitz auf und besuchte dort eine Höhere Töchterschule.[1016] Im März 1915 heiratete sie in Rudolstadt den Ingenieur Artur Paul Weinert (*1896). 1918/19 zog sie mit ihm und ihrer verwitweten Mutter nach Würzburg. Lucie und ihre Mutter wohnten dort in der Neumannstraße 10. 1928 konvertierte Lucie zum Christentum. NS-Zeit: Nach ihrer Scheidung (um 1933) arbeitete sie als Verkäuferin und Kontoristin bei einem befreundeten Radiohändler. Im August 1937 wurde sie von der Gestapo-Stelle Würzburg wegen „Rassenschande“ vernommen. Bei einer „Prüfung der Abstammung“ im September 1939 wurde sie als „Volljüdin“ eingestuft. Weil sie weiterhin die Kunden im Radiogeschäft bediente, wurde sie im Januar 1941 für zwei Wochen inhaftiert und ihre Weiterbeschäftigung verboten. [1016] Am 25. April 1942 wurde die 45jährige Frau mit dem Ziel Krasniczyn deportiert [1056] und in der Folgezeit im Raum Lublin ermordet. [1003] Gedenken: Vor dem Wohnhaus Ernst-Reuter-Straße 10 in Würzburg-Grombühl wurde ein Stolperstein verlegt.